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Chuangyi
 

Verbesserte Konditionen für private chinesische Verleger?

GAPP plant 500 Milliarden Yuan Fördergeld für private chinesische Verlage

Die General Administration of Press and Publication (GAPP), die höchste Instanz für Publishing in China hat einen Publishing Fund für kleinere und mittlere staatliche, sowie private Verlage eingerichtet. Es handelt sich um knapp 6 Milliarden Euro.

Eine aktuelle Statistik zeigt, dass es in China insgesamt über 10.000 private Verlage, bzw. Publishing Companies, gibt. Mehr als die Hälfte von ihnen sind in Peking angesiedelt. Sie sind die aktivste Triebkraft für Bestseller auf dem chinesischen Buchmarkt, verfügen jedoch über keinen legalen Status.

Laut Chuangyi, einer Webseite für Nachrichten der Kreativindustrie, geben die privaten Verleger jährlich ca. 130 Millionen Euro für ISBN-Nummern aus.

Durch die Einrichtung des Publishing Funds möchte GAPP dem Verkauf von ISBN-Nummern der staatlichen an die privaten Verlage entgegenwirken. Über diese Maßnahme will GAPP den staatlichen Verlagen den Verkauf von ISBN-Nummern als Einnahmequelle abgewöhnen.

Die privaten Verlage dürfen nun auch als Packager tätig werden und ein Buch vom Konzept bis zum Druck selbstständig herstellen. Auf diese Weise sollen die privaten chinesischen Verlage ihre Bücher als eigene Produkte anbieten.

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