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Das Presse- und Verlagswesen hofft auf Öffnung für privates Kapital

Ermutigung für chinesische Privatverleger

In den Newsfeeds von China-Telekom (China Mobile) vom 16.04.2009 hieß es: “Das private Kapital wird in das Presse – und Verlagswesen zugelassen.“
Am 17.04.2009 trat der Minister der “General Administration of Press and Publication of the People's Republic of China“ (GAPP) in einer Sendung CCTVs auf und erklärte, dass Hoffnung bestehe, dass die Presse- und Verlagsbranche dem privaten Kapital gegenüber geöffnet werde. Er lobte den privaten Sektor für seine marktorientierte Arbeitsweise, seine hohe Professionalität in der Konzeptentwicklung und sein schnelles Handeln im Umgang mit Krisen. Hierin sei der private Sektor den staatlichen Verlagen voraus.
Viele private Verleger fühlen sich von den Worten des Ministers ermutigt und bezeichneten die Erklärung des Ministers als einen großen Durchbruch für den chinesischen Buchmarkt.
In einem Interview mit BIZ-Leiterin Dr. Jing Bartz, meinte der private Verleger Yang Wenxuan dass er sich darauf freue, in den “Kultur- und Kreativindustrie-Park“ einzuziehen, der von der Stadt Peking eingerichtet und finanziert wird. “Uns wurde versprochen, dass uns im Park ISBN- Nummern zur Verfügung gestellt werden, sodass wir nicht länger Buchnummern von den staatlichen Verlagen kaufen müssen.“

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